Telefon-Flat
Sie führen viele Ferngespräche oder der weibliche Nachwuchs blockiert mal wieder stundenlang das Telefon? Da kommt ein eigener Telefonanschluss im Jugendzimmer und eine Telefon Flatrate gerade recht. Denn mit einer solchen müssen Sie nicht nicht mehr einen ängstliche Blick auf die Uhr werfen. Im Leistungsumfang sind allerding nur Festnetznummern enthalten. Für Sonderruf- und Mobiltelefonnummern sind zusätzliche Gebühren fällig.
Eine Telefon-Flat sucht man am besten im Internet. Dort findet man praktische Tarifrechner, die alles auf einen Blick präsentieren. Natürlich kann man auch auf die Homepages der Telefongesellschaften gehen, diese Vorgehensweise ist jedoch umständlicher. Hat man einen Tarifrechner im Internet gefunden, muss man eine Reihe von Daten eingeben. Dazu gehört z.B. die Vorwahl, damit der Rechner prüfen kann, welche Telefonkonzerne in Ihrer Region Angebote unterbreiten. Eine reine Telefon Flatrate zu finden, sollte schwierig sein.
Sie werden eigentlich nur noch in Verbindung mit einer DSL-Flatrate angeboten. Dies sollte eigentlich niemanden abschrecken, bedenkt man, wie viele Menschen sowieso schon einen Internetanschluss besitzen. Da das Internet eh über das Telefonkabel ins Haus kommt, sollte der Schritt zum Abschluss einer Telefon samt Internet Flatrate nicht mehr schwer fallen. Es ist ja quasi alles da, nur noch nicht aktiviert. Der Preiskampf unter den Anbietern sorgt für verbraucherfreundliche Preise.
Während in Bezug auf das Telefon eigentlich keine qualitativen Unterschiede bestehen, gilt dies umso mehr für das Internet. Dort hat der Kunde die Wahl zwischen verschiedenen Verbindungsgeschwindigkeiten. Hat man sich für eine Telefon-Flatrat mit der DSL-Geschwindigkeit 6 Mbit/s entschieden, gibt z.B. ein Rechner für Hamburg als günstigsten Anbieter das All Inclusive Paket von Vodafon an. Dieser Tarif gilt bei einer Internetbestellung.
Der angegebene Durchschnittspreis stimmt bei näherem Hinsehen nicht mit dem Monatspreis überein, wie eine Zusatzinformation offenbart. Normalerweise fallen für den Tarif monatliche Kosten in Höhe von 29,95€ an. Diese greifen aber erst ab dem 7. Monat. Zuvor muss keine Grundgebühr entrichtet werden. Der zweitplatzierte Tarif beeinhaltet bei genauem Hinschauen eine Anschlussgebühr von 9,90€. Sie sehen, den Tarifrechnern wird es nicht leicht gemacht. Das geschiet aus reinem Kalkül seitens der Telefongesellschaften.
Damit sollen dem Kunden die Tarife schwerer vergleichbar gemacht werden. Dieser Schuss könnte aber auch nach hinten losgehen. Denn die Unmöglichkeit des Vergleich kann die Bilanz der Telefongesellschaft verschlechtern. So entscheidet sich ein Kunde vielleicht mehr aus Zufall als aus gutem Wissen für einen Tarif. Wäre letzteres der Fall, wäre die Quote der Vertragsabschlüsse gewiss höher.
Bei der Suche nach der richtigen Telefon Flatrate sollte man so Dinge wie Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen nicht außer Acht lassen. Je kürzer die Kündigungsfrist ist, desto schneller kann man den Anbieter wechseln, wenn zwischdurch mal wieder ein günstigerer Tarif auf den Markt gekommen ist. Je länger der Kündigungszeitraum, desto besser. Denn ist die Kündigungsfrist kurz und hat sie verpasst, wird der Vertrag automatisch verlängert.