Der kostenlose DSL-Tarifrechner
Die DSL Tarife
Vielen ist es vielleicht nicht klar, aber nicht immer gab es DSL-Flatrates. So war es besonders zu ISDN und Modem-Zeiten noch nicht üblich, auf die heute selbstverständliche Art und Weise abzurechnen.
Je nachdem, wie viel man pro Tag surft, kann man sich für einen anderen Tarif entscheiden. Dies ist allerdings nicht immer ratsam, denn die alten Tarife können größtenteils nicht mehr überzeugen.
Zeittarif
Dieser Tarif kann sich nur lohnen, wenn man sich als Nutzer genau darüber im Klaren ist, wie viel man in einem Monat Online sein wird. Besonders, als noch Modem und ISDN vorherrschend waren und von DSL noch gar nicht die Rede war, wurde mit diesen Tarifen abgerechnet.
Bei einem Zeittarif errechnet sich der zu entrichtende Betrag nach der verbrachten Stunden- und Minutenzahl im Internet.
So wird eine bestimmte Anzahl von Minuten und Stunden gekauft, die dann verbraucht werden kann. Dabei kann man sich für Pakete mit freier Surfzeit entscheiden. Bei diesen werden aber massive Mehrkosten entstehen für jede Minute, die man über der gekauften Zeit im Internet verbringt. Bei Paketen ohne freie Surfzeit entfällt dies, dafür hat man aber dann auch keine Freiminuten.
Wenn man beim Zeittarif weniger surft, als man es von sich selbst erwartet hätte, dann wird man diese nicht versurfte Zeit nicht wiederbekommen. Daher ist dieser Tarif selbst für Gelegenheitssurfer heutzutage nicht mehr zu empfehlen.
Besonders heute verbringen die meisten Menschen immer mehr Zeit im Internet, besonders beruflich. Deswegen ist es nicht ratsam, sich für einen Zeittarif zu entscheiden.
Volumentarif
Prinzipiell arbeitet der Volumentarif ähnlich wie der Zeittarif, nur dass hier das Datenvolumen abgerechnet wird und nicht die versurfte Zeit. Üblich ist er heute vor allem bei UMTS fürs Handy. Zu Zeiten des Modems und von ISDN war es noch nicht üblich, einen derart massiven Datenaustausch, zum Beispiel über Musikbörsen, zu betreiben.
Man bezahlt für eine Menge an Up- und Downloads, die nicht überschritten werden sollte. Ist dies doch der Fall entstehen, wie beim Zeittarif, Mehrkosten. Viele denken sich, dass sie wenig surfen und deswegen nichts zu befürchten hätten, aber da liegen sie falsch.
Denn beim Besuch von nur einer einzigen Website können schon mehrere Megabyte an Daten temporär auf den Computer übertragen werden. Diese Daten werden auch angerechnet, es handelt sich also nicht nur um Downloads. Deswegen sollte man zum folgenden Tarif greifen.
Flatrate
Die Flatrate. Sie ist das Abrechnungsmittel für den Internetbesuch von heute. Bei ihr zahlt man lediglich eine monatliche Pauschale, die sich auch durch einen exzessiven Internetbesuch nicht verteuert. Es gibt zwar Ausnahmen, aber die bestätigen schließlich die Regel.
Der Tarif speist sich nämlich durch die Wenig-Nutzer. Das, was diese nicht verbrauchen, kommt dann den Internsiv-Nutzern zugute. Diese können dann mehr surfen, ohne mehr zu bezahlen. So kann der Preis sich tatsächlich halten. In den USA wird dieses System auch schon lange in der Telefonwirtschaft angewandt.
Bei einer Flatrate muss man keine Angst haben und immer auf die Uhr gucken. Auch muss man sich nicht darüber im Klaren sein, wieviele MB man gerade heruntergeladen hat. Deswegen ist sie im Feld der DSL-Tarif der Attraktivste.